Obstanbau | Integrierter Anbau | Hagelnetze | Ernte | Winterschnitt | Besichtigung | |
Integrierter Anbau Unser Ziel ist es, gesundes und schmackhaftes Obst nach den Richtlinien des Integrierten Anbaus zu erzeugen. Aber was bedeutet Integrierter Anbau? Kurz gesagt, muss es zwischen Nützlingen und Schädlingen immer ein gesundes Gleichgewicht geben. |
|
![]() Im Integrierten Anbau setzen wir z.B. Lockstofffallen ein: Dazu werden in verschiedenen Bäumen gefaltete Pappdeckel aufgehängt, bei denen zuvor der Boden mit Lockstoff bestrichen wurde. Diese zeigen in kürzester Zeit an, ob bestimmte Schadinsekten, etwa Apfelwickler oder Apfelblütenstecher, verstärkt in der Obstanlage auftreten. Spritzen müssen wir nur äußerst selten, da sich in unserer Obstplantage natürliche Schädlingsbekämpfer angesiedelt haben: Marienkäfer, Florfliegen, Schwebfliegen, Raubmilben und Schlupfwespen. Erst wenn das Gleichgewicht zwischen Nützlingen und Schädlingen zu sehr gestört ist, setzen wir nützlingsschonende Mittel ein, und dann auch nur ganz gezielt, um möglichst schonend zu arbeiten. |
|
![]() Neben dem Einsatz von Lockstofffallen gehören Klopfproben zur regelmäßigen Arbeit. Wir klopfen einzelne Bäume ab und halten einen weißen Sack darunter. Somit verrät uns der Inhalt genau ob sich unliebsame Gäste in unsere Plantage eingenistet haben. |
|
![]() Hecken und ausreichend begrünte Fahrgassen als Lebensraum für Nützlinge, sowie Sitzstangen und Brutkästen für Turmfalken und Steinhaufen als Unterschlupf für Mauswiesel, sind Kriterien, die man im Kontrolliert-Integrierten Anbau erfüllen muss. Desweiteren wird eine jährliche Laboruntersuchung von Blatt- und Apfelproben auf Rückstände durchgeführt. |